ADX
Der ADX (Average Directional Index, Wilder 1978) misst die Stärke eines Trends von 0 bis 100 — niemals seine Richtung: Er steigt bei einem heftigen Absturz genauso wie bei einer kräftigen Rallye. Zusammen mit +DI (Kaufdruck) und −DI (Verkaufsdruck) bildet er das DMI-System; die Richtung liest man am Duell der DI-Linien, die Stärke am ADX. Standardlesart: unter 20 kein Trend (Range-Logik); über 25 ein handelbarer Trend; jenseits von 40 ein starker Trend — und die Steigung zählt mehr als das Niveau. Doppelt geglättet, bestätigt er, ohne vorwegzunehmen. Berechnung, Strategien (gefilterte DMI-Kreuzung, Holy Grail) und unsere realen Anwendungen: der komplette Leitfaden zum ADX.
Siehe auch
Das Maß der durchschnittlichen Volatilität, nützlich für die Stop-Platzierung.
Ein Oszillator von 0 bis 100, der die Überhitzung des Preises misst.
Die allgemeine Preisrichtung: aufwärts, abwärts oder neutral.
Ein trendloser Markt, der zwischen einem Boden und einer Decke pendelt.