Fair Value Gap (FVG)
Ein Fair Value Gap ist eine Ineffizienz, die sich über drei Kerzen erstreckt: Die zweite ist so impulsiv, dass sich der Docht der ersten und der der dritten Kerze nicht überschneiden — der ungehandelte Raum dazwischen bildet den Gap. Bullische Version: der BISI (vom Hoch der Kerze 1 bis zum Tief der Kerze 3); bärische Version: der SIBI. Der Markt kehrt oft zurück, um diese Zonen „auszugleichen“ — wobei die Mitte des Gaps (Consequent Encroachment, 50 %) als Reaktionsmarke dient —, aber nichts zwingt ein FVG dazu, gefüllt zu werden: In einem starken Trend werden manche nie gefüllt, und ein durchquertes FVG wechselt schlicht die Polarität (IFVG). Ein Schlüsselkonzept des Smart Money, das im Kontext gehandelt werden muss, nie isoliert.
Siehe auch
Jede Zone, in der sich der Preis nur in eine Richtung bewegt hat.
Die letzte Akkumulationskerze vor einer impulsiven Bewegung.
Ein Ansatz, der den Spuren der großen institutionellen Akteure folgt.
Wie leicht sich ein Asset kaufen oder verkaufen lässt, ohne seinen Preis zu bewegen.