FOMC (Federal Open Market Committee)
Der FOMC ist der geldpolitische Ausschuss der US-Notenbank (Fed): Er entscheidet über die Höhe des Leitzinses und steuert die weiteren Instrumente (Anleihekäufe, Forward Guidance). Seine heutige Struktur geht auf den Banking Act von 1935 zurück: 12 stimmberechtigte Mitglieder — die 7 Gouverneure des Board plus der Präsident der New Yorker Fed (ständig) und 4 der 11 übrigen regionalen Präsidenten im jährlichen Wechsel. Er tagt achtmal im Jahr in Washington, veröffentlicht bei jeder Entscheidung ein Kommuniqué und viermal im Jahr einen „Dot Plot“ mit Projektionen. Seit dem 22. Mai 2026 wird er von Kevin Warsh geleitet, dem 17. Vorsitzenden der Fed.
Siehe auch
Der Zinssatz, zu dem eine Zentralbank Geschäftsbanken Geld leiht — der „Preis des Geldes“.
Die Gesamtheit der Instrumente einer Zentralbank zur Steuerung von Inflation und Beschäftigung.
Die Punktwolke, in der jeder FOMC-Teilnehmer, ob stimmberechtigt oder nicht, anonym seine Projektion für den Fed-Funds-Satz abgibt.
Die beiden geldpolitischen Haltungen: restriktiv (Falke) oder expansiv (Taube).