Geldpolitik
Die Geldpolitik umfasst die Instrumente, die eine Zentralbank zur Erreichung ihrer Ziele einsetzt — in den USA ein gesetzliches Doppelmandat: Preisstabilität (Inflationsziel von 2 %) und Vollbeschäftigung. Das wichtigste Instrument ist der Leitzins; hinzu kommen Quantitative Easing/Tightening (Anleihekäufe oder Bilanzabbau) und Forward Guidance (Steuerung der Erwartungen durch Kommunikation). Eine restriktive Politik (hohe Zinsen) bremst die Inflation auf Kosten des Wachstums; eine expansive Politik (niedrige Zinsen) stützt die Konjunktur, auf die Gefahr hin, sie wieder anzuheizen. Siehe Falke/Taube für die beiden Haltungen.
Siehe auch
Der Zinssatz, zu dem eine Zentralbank Geschäftsbanken Geld leiht — der „Preis des Geldes“.
Der 12-köpfige Ausschuss, der achtmal im Jahr den US-Leitzins festlegt.
Die beiden geldpolitischen Haltungen: restriktiv (Falke) oder expansiv (Taube).