Der Captain bietet dir jede Woche eine kostenlose Trading-Ausbildung. Unser Ziel ist es, dich mit meinen bevorzugten Trading-Strategien vertraut zu machen. Hier ist also meine Straddle-Ausbildung.
Wie kannst du Gewinne erzielen, ohne den nächsten Trend des Marktes zu kennen?
Wenn sich der Markt beruhigt und konsolidiert, ist es oft schwierig zu bestimmen, in welche Richtung er sich entwickeln wird. Dank des Optionshandels müssen wir nicht mehr wissen, ob der Markt steigt oder fällt, denn wir setzen ausschließlich auf die kommende Volatilität.
Strategien, die auf Volatilität spekulieren, zwingen uns dazu, gleichzeitig auf einen Anstieg und einen Rückgang zu setzen. Es ist also möglich, profitabel zu sein, egal welcher Trend als Nächstes kommt. Die Voraussetzung dafür ist eine „explosive" Preisbewegung. Das erklärt sich durch ein exponentielles Profit-Risiko-Profil, das den Optionen eigen ist!
Strangle vs. Straddle: Definition
Diese Ausbildung soll dir alles vermitteln, was du theoretisch über den Straddle wissen musst. Außerdem zeige ich dir ein konkretes Beispiel, damit du schnell in die Praxis einsteigen kannst!
Ich zeige dir außerdem meine Tricks, um diese sehr spezifische Strategie zu optimieren, die eine gewisse Erfahrung mit Optionen erfordert. Falls dir das Thema Optionen noch nicht vertraut ist, empfehle ich dir auch meine Ausbildung zu Put- & Call-Optionen. Sie wird dir sicher helfen, diese Strategie besser zu verstehen, indem sie die Grundlagen legt, denn hier bekommst du nur eine teilweise Zusammenfassung zu Optionen!
Zur Erinnerung: Der Unterschied zwischen einem Long Straddle und einem Long Strangle liegt in den Ausübungspreisen (Strikes). Der Aufbau eines Straddles bedeutet nämlich, 2 Optionen mit ähnlichem Ausübungspreis zu kaufen. Ein Strangle ist „flexibler", da er nicht erfordert, Optionen mit ähnlichem Ausübungspreis zu kaufen.
Straddle: Übersetzung
Straddle bzw. Straddling bedeutet wörtlich übersetzt „Spreizung" oder „Überlappung". Das erklärt sich durch die Überlagerung und somit Überlappung von 2 Derivaten mit entgegengesetztem Risikoprofil.
Long Straddle: Wie setzt man ihn um?!
„Einen Straddle kaufen" bedeutet 2 Positionseröffnungen: 2 Einstiegsorders, die gleichzeitig gekauft werden!
- Schritt 1: Buy (kaufen) einer Put-Option ATM* (At The Money, im Geld)
- Schritt 2: Buy (kaufen) einer Call-Option ATM (At The Money, im Geld)
Beide Käufe müssen gleichzeitig zum selben Strike und mit demselben Verfallsdatum erfolgen.
Der ATM ist der Ausübungspreis; er sollte so nah wie möglich am Preis deines Basiswerts liegen, wenn du deinen Straddle platzierst.
Beim Optionshandel ist es entscheidend, sich an einer Kurve zu orientieren, die als Risk Profile (Risikoprofil) bezeichnet wird. Diese Kurve ermöglicht es, deinen PNL und dein Risiko in Abhängigkeit von den Optionen, die du kaufen (oder im Fall eines Short Straddle verkaufen) möchtest, zu visualisieren.
Das Risk Profile von 2 (oder mehr) Optionen kann kombiniert werden, um ein eigenes Risikoprofil für jede Strategie zu erstellen. Im Fall der Straddle-Strategie zum Beispiel addiert sich das Risikoprofil der Long-Call-Option mit dem Risikoprofil des Long Put.
Um dir beim Fortschritt im Optionshandel zu helfen, ist es unerlässlich, dein Risikoprofil klar vor Augen zu haben. Das ist entscheidend, um zu behalten und zu verstehen, was du tust, und so zu hoffen, dass es auch für dich intuitiv wird!
Straddle | Vorteile und Stärken
- Theoretisch unbegrenztes Gewinnpotenzial
- Begrenztes Risiko
- Kein Bias nötig: der Trend ist egal
Straddle: Nachteile und Risiken
- Der Trade muss schnell aufgesetzt werden: Die Gelegenheiten sind kurz!
- Die Kosten für den Aufbau einer Straddle- oder Strangle-Strategie können hoch sein
- Optionen sind schwieriger zu beherrschen als Futures und Spot!
Das Hauptrisiko besteht darin, sein Risiko … falsch zu berechnen!
Wie weiter unten erklärt, kannst du dank der Risk Profiles deinen Erwartungswert und deinen maximalen Verlust visualisieren. Der Straddle besteht aus einem Long Call und einem Long Put; ihre Risikoprofile addieren sich also zu einem eigenen Risikoprofil für den Straddle. Wie du sicher schon weißt, sind das Risikomanagement und die Berechnung deines Break-Even-Punkts die ersten Dinge, die du einrichten solltest, wenn du dich für irgendeine Trading-Strategie entscheidest!
Das Risikoprofil der Optionen und des Straddles
Long Call
Zunächst zeige ich dir das Risikoprofil des Long Call. Der Long Call ist eine Call-Option. Diese Art von Option spekuliert auf einen bevorstehenden Preisanstieg. Je mehr der Preis steigt, desto mehr Wert gewinnt die Option.
Im Allgemeinen ähnelt die Gewinnkurve einer Option eher einer Exponentialfunktion als einer linearen Funktion. Im Folgenden handelt es sich um ein theoretisches Beispiel!
Long Call Risk Profile

Die grüne Kurve stellt den möglichen Verlust und Gewinn dar. Das Merkmal des Long Call ist die Hoffnung auf einen unbegrenzten Gewinn durch die Preisbewegung. Der Verlust hingegen ist auf den Preis der Option begrenzt. Das heißt, du kannst einen Betrag zwischen null und dem Preis der Option verlieren
Put Call
Die Put-Option ist eine Verkaufsoption. Indem du einen Put kaufst, setzt du auf einen fallenden Preis. Sinkt der Preis deines Basiswerts, gewinnt deine Option an Wert. Im folgenden Schaubild zeige ich dir noch einmal das Risikoprofil des Long Put.
Long Put Risk Profile

Die grüne Kurve stellt deinen potenziellen Verlust und Gewinn dar. Das Merkmal des Long Put ist die Hoffnung auf einen unbegrenzten Gewinn durch die Preisbewegung, während der Verlust auf den Preis der Option begrenzt ist. Der potenzielle Verlust liegt wiederum zwischen 0 und den Kosten der Option.
Straddle: Das Risk Profile
Da der Straddle aus einem Long Call und einem Long Put besteht, addieren sich die Risikoprofile von Call und Put zu einem eigenen Risikoprofil.
Auch hier zeigt das Schaubild, dass das Risiko begrenzt ist. Unser maximales Risiko ist der für die Call-Option gezahlte Preis zuzüglich des Preises der Put-Option. Laut der Kurve ist das Gewinnpotenzial unbegrenzt, solange sich der Preis ausreichend nach oben oder ausreichend nach unten bewegt.
Du kannst auch feststellen, dass es zwei mögliche Break-Even-Punkte gibt. Steigt der Preis, muss die Preisbewegung nämlich groß genug sein, um den ersten Punkt zu erreichen. Beobachten wir hingegen einen fallenden Preis, muss dieser ausreichend stark sein, um den zweiten möglichen Break-Even-Punkt zu erreichen.
Long Call + Long Put Risk Profile = Straddle Risk Profile

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Straddle: Wie findet man eine gute Gelegenheit
Implied Volatility (IV)* und Historical Volatility (HV)*
Diese Kennzahlen sollten niedrige Werte aufweisen: Die Messwerte findest du kostenlos auf Analyse-Websites wie skew.com.
Die IV wird auch in einer der Spalten neben dem Preis deiner Option angezeigt.
Implied Volatility bzw. IV *: auf Deutsch implizite Volatilität, ist eine Kennzahl, mit der die erwarteten Schwankungen eines Optionskontrakts über seine Laufzeit quantifiziert werden.
Historical Volatility bzw. HV: auf Deutsch historische Volatilität, misst die Amplitude der Kursschwankungen einer Bewegung unter Berücksichtigung sowohl der bullischen als auch der bärischen Bewegungen über einen bestimmten Zeitraum. Einfach gesagt spiegelt die historische Volatilität wider, wie sich der Basiswert in der Vergangenheit entwickelt hat.
Hinweis: Die Berechnungen zu IV und HV sind komplex. Das Wesentliche, was du verstehen musst, ist, dass die Volatilität im Optionshandel entscheidend ist. Je niedriger die Volatilität, desto niedriger der Preis der Optionen. Umgekehrt gilt: Je höher die Volatilität, desto teurer die Optionen.
Je nach Strategie, die du anwendest, können niedrige oder hohe Werte ein Vorteil oder ein Nachteil sein.
Eine Konsolidierungsphase
Je stärker die Konsolidierung, desto explosiver wird die anschließende Bewegung. Hier kommen die technische Analyse der Price Action und die „Chartanalyse" ins Spiel, indem sie die Konsolidierungsphasen präzise lokalisieren.
Wenn du meine Methode etwas kennst, kennst du auch meine Leidenschaft für den Chop Index, diesen Indikator, der die Volatilität vorwegnimmt! Wie bei jedem technischen Indikator gilt: Konfluenzen sind unerlässlich, bevor du Schlüsse ziehst. Ein technischer Indikator allein ist wertlos! Manchmal reichen 2 zusätzlich zu deiner Price-Action-T.A., aber ein einziger Indikator ist nichts wert.
Der Preis der Optionen
Je günstiger sie sind, desto leichter erreichst du deinen Break-Even-Punkt! Wie bei jedem Unternehmen gilt: Tendiert dein finanzieller Einsatz gegen null, sind deine Gewinne schnell erreicht und dein Risiko tendiert ebenfalls gegen null! Der Optionshandel macht 5 bis 10 % des gesamten Handelsvolumens auf den traditionellen Märkten aus. Im Kryptobereich geht man eher von 5 % aus, da es sich um ein relativ komplexes Finanzprodukt handelt, aber auch weil die Einstiegsbedingungen deutlich anspruchsvoller sind.
Das Timing
Du musst dir Zeit geben, um vor dem Verfall recht zu behalten. Wählst du hingegen ein zu weit entferntes Verfallsdatum, wird es schwierig, einen profitablen Straddle zu realisieren. Es geht also darum, durch gutes Timing eine Balance zu finden. Denk daran, dass Trading mit Schach vergleichbar ist: Wenn du nicht mindestens 3 Züge im Voraus denkst, hast du schon verloren, es sei denn, du hast Glück!
Straddle-Aufbau | Tipps
Tipp 1
Um einen effektiven Long Straddle aufzubauen, muss die Volatilität zum Zeitpunkt der Platzierung extrem niedrig sein. Der Preis sollte schon seit einiger Zeit flach oder seitwärts verlaufen und sich am Ende einer langen Konsolidierung befinden. So erhältst du einen niedrigen Preis für deine Optionen.
Für den Aufbau eines Short Straddle gilt das Gegenteil: Man shortet die Volatilität und hofft daher, dass sie abnimmt und sich möglichst stark zusammenzieht!
Die Trading Patterns vom Typ Pennant, Bärenflagge oder Bullenflagge sind meine Favoriten, um zu bestimmen, ob ein Straddle platziert werden kann.
Je länger die Konsolidierung andauert, desto profitabler kann der Straddle sein, da die darauffolgende Bewegung in der Regel explosiv ist: günstige Optionen + wachsendes Bewegungspotenzial.
Bärenflagge-Pattern | Beispiel für einen profitablen Straddle

Bullenflagge-Pattern | Beispiel für einen profitablen Straddle

Tipp 2
Ich stütze mich auf einen wertvollen technischen Indikator, den Chopiness Index. Dieser technische Indikator hilft mir zu bestimmen, ob der Kurs genug „Energie" angesammelt hat, um unmittelbar zu explodieren.
Ein Wert über 50 ist bereits ein guter Hinweis, über 55 wird es optimal. Hier sind zwei Beispiele, die die Kohärenz des CHOP veranschaulichen!
Chop Index und Volatilität: Beispiel für einen Preisanstieg

Chop Index und Volatilität: Beispiel für einen Preisanstieg

Tipp 3
Vor zwei Jahren nutzte ich auch Analyse-Websites wie skew.com, um möglichst viele Daten zur Volatilität zu erhalten. Heute bleibe ich bei Tradingview, da Skew ohnehin geschlossen ist!
Mittlerweile habe ich mich auf die Analyse des Open Interest bei Optionen in Kombination mit der Price Action und dem Chop spezialisiert, um Signale zu erkennen, bevor ich sie durch meine Analysen bestätige.

Tipp 4
Der Kryptomarkt ist sehr volatil, das ist dir sicher nichts Neues… Deshalb vermeide ich es in der Regel, meine Optionen bis zum Verfall zu halten. Ich zögere nicht, meine Gewinne mitzunehmen!
Mit anderen Worten: Eine Gewinnposition kann vor dem Verfall deiner Kontrakte schnell zur Verlustposition werden. Ich setze mir klare Ziele und versuche immer zu verkaufen, solange die Bewegung noch stark ist, denn die Stärke trägt ebenfalls zum Wert einer Option bei! Das ist das Gesetz von Angebot und Nachfrage: Wenn es steigt, ist die Mehrheit long, und wenn es fällt, ist die Mehrheit short.
Bonus-Tipp
Konsequenz bei der Anwendung deiner Methode zur Überprüfung des Break-Even ist bei jedem Trade unerlässlich. Sei präzise und methodisch!
Ich erinnere nebenbei daran, dass die meisten Anfängerfehler im Trading auf mangelnde Beherrschung der Krypto- oder anderen Plattformen zurückzuführen sind, auf denen du handelst. Backteste deine Strategien immer, bevor du sie umsetzt, notfalls im Paper Trading. Übrigens habe ich einen ganzen Artikel darüber geschrieben, wie man kostenlos tradet, oder besser gesagt, wie man kostenlos und ganz konkret lernt!
Straddle | Beispiel auf Coincall
Ich zerlege nun den Ablauf der Strategie Schritt für Schritt anhand eines Beispiels auf Coincall
! Hier findest du meinen Guide und meine Meinung zu Coincall!
Schritt 1
Den Einstandspreis des Straddle berechnest du, indem du die Kaufpreise von Call und Put im Geld addierst ( at the money )

Ich entscheide mich, einen Straddle zu platzieren, dessen Optionen am 08.03.24 verfallen, wobei der Bitcoin bei 63.399 $ steht, als ich meine Order platziere.
In diesem konkreten Fall liegt der ATM-Kontrakt bei 63.500, und der Strike Price (Ausübungspreis) ist der dem aktuellen BTC-Preis am nächsten liegende.
Um den Preis deines Straddle zu ermitteln, musst du einfach den Preis deines Call von etwa 2.855 und den Preis deines Put von 2.900 $ addieren. Somit sind 5.765 $ der Preis, den du aufbringen musst, um die Strategie umzusetzen und 2 vollständige BTC zu kontrollieren. Diese Summe entspricht auch deinem maximalen Verlust für diesen Trade.
Straddle-Bonus-Tipp: Kaufe niemals per Market Order, platziere deine Orders als „ Limit Order ". Das erspart dir den Spread, der hoch ausfallen kann, wenn Liquidität fehlt! Das kommt bei einem aufstrebenden Markt regelmäßig vor, also sei clever und werde zum Sniper! Dieser Tipp gilt auch für Futures und Spot, auch wenn der Spread dort sicher geringer ausfällt
5.765 $ sind also der maximale Verlust für diesen Trade. In diesem Beispiel habe ich mich entschieden, die gesamte Option zu kaufen. Ich hätte auch problemlos 1/10 des Call- und Put-Kontrakts einsetzen und somit 576 $ riskieren können.
Auf COINCALL besteht der große Vorteil darin, dass man sogar 1/100 eines Kontrakts wählen könnte, wodurch es sehr erschwinglich wird!
Das ist zum Beispiel bei Deribit nicht der Fall…
Denk daran, dass der Straddle eine Strategie mit begrenztem Risiko ist: der Preis der beiden für seine Umsetzung gekauften Optionen.
Somit hast du bis zum Verfall der Kontrakte am 8. März um 14:30 Uhr (Pariser Zeit) auf den Wert von 2 Bitcoin spekuliert: 1 BTC short und 1 BTC long.
Schritt 2
Wie bei jeder Strategie ist es entscheidend, dein Risiko und deinen Erwartungswert zu berechnen, noch bevor du überhaupt in die Position eingestiegen bist.
Dazu musst du bestimmen, ob der Straddle rentabel sein kann. Erinnern wir uns: Je größer die Preisbewegung, desto profitabler die Strategie, ganz gleich ob der Preis steigt oder fällt. Wir brauchen lediglich eine große Amplitude in der Preisbewegung vor dem Verfall.
Dafür müssen wir uns auf die Risk Profiles beziehen. Dank dieser Diagramme können wir sofort erkennen, ab welchem Zeitpunkt unsere Strategie profitabel ist.
Schaubild der Risikoprofile unserer Long-Option

Schaubild der Risikoprofile unserer Short-Option

Wenn du die Daten in die Tabelle einträgst, zeichnet die Kalkulationstabelle dieses Schaubild.
Interpretation des Risk Profile
Anhand des Schaubilds können wir unterscheiden. Den grünen Bereich, der unseren Gewinn darstellt, und den roten Bereich, der unseren Verlust bei Verfall darstellt.
Bei dieser Strategie hast du zwei Break-Even-Punkte. Verfällt der Preis nämlich bei 62.500, ist unsere Option weder im Gewinn noch im Verlust. Sie befindet sich also auf ihrem Break-Even-Punkt. Verfällt der Preis hingegen bei 64.000 $, sind wir im Gewinn!
Im Schaubild lägen unsere BE-Punkte heute bei etwa 62.500.
Sobald ein Break-Even-Punkt überschritten wird, wird deine Option profitabel, sobald einer der beiden Break-Even-Punkte überschritten ist.
Bonus-Tipp: Gewinne und Verluste berücksichtigen nicht die Gebühren für das Eröffnen und Schließen der Position. Vergiss also nicht, sie zu prüfen und zu addieren, um die tatsächlichen Risiken zu bestimmen.
Schritt 3
Stell dir folgende Frage:
„Wie hoch sind technisch gesehen deine Erfolgschancen bei diesem Trade?!"
Mit anderen Worten: Sei rigoros und objektiv im Hinblick auf die verfügbaren Werkzeuge und ihre Diagnosen. Du kannst dir mit der technischen Analyse helfen, indem du Support und Resistance nutzt.
Nutze die Vorteile des Captain auf Coincall mit 20 $ Bonus für 200 Einzahlung sowie einer VIP-Gruppe, um unsere Positionen auf der Plattform verfolgen zu können.
Straddle | Meine Meinung zu dieser Strategie
Optionskontrakte sind gewissermaßen das Sahnehäubchen, wenn man Trader ist. Meiner Meinung nach sind sie ein essenzielles Instrument, um ein vollendeter Trader zu werden, dich zu diversifizieren und dein Risiko sowie deine Gewinne zu glätten!
Faktoren wie die Volatilität oder das Verfallsdatum bieten uns zahlreiche zusätzliche Möglichkeiten. Das ermöglicht es dir, dein Gewinnpotenzial erheblich zu steigern. Die Anzahl der Strategien und ihre Komplexität können von einfach bis sehr komplex variieren. Es ist daher wichtig, zunächst höchstens ein oder zwei Strategien zu studieren, um das Werkzeug kennenzulernen.
Bei Optionen musst du immer in Risikokategorien denken. Es wird dir sehr nützlich sein, im Voraus rigoros das Risikoprofil jeder Optionsart zu erstellen.
Auch wenn Optionen gewisse Vorteile bieten, sind sie nicht ohne Risiko. Eine falsche Anwendung führt daher unweigerlich zu Verlusten, auch wenn diese in diesem Fall begrenzt sind. Berechnest du dein Risiko falsch, riskierst du eine Liquidation, weshalb ein Positionsrechner nützlich ist.
Trade Optionen nicht, ohne dein Exposure klar zu kennen und ohne deinen PNL genau zu kennen.
Persönlich konzentriere ich mich für meinen Optionshandel wirklich auf Coincall, das dabei ist, sich zum Spezialisten eines Marktes zu entwickeln, bei dem alle Börsen zurückhaltend sind. Die große Schwierigkeit besteht darin, kompetente Market Maker zu finden, die bereit sind, auf wenig liquiden Märkten zu arbeiten.
Straddle | Ein weiteres Beispiel auf Deribit?!
Dieses Beispiel ist deutlich älter, wird dir aber wahrscheinlich nützlich sein! Zerlegen wir gemeinsam den Prozess der Positionseröffnung Schritt für Schritt anhand eines konkreten Beispiels auf der Krypto-Plattform Deribit!
Schritt 1
Den Einstandspreis des Straddle berechnest du, indem du die Kaufpreise von Call und Put im Geld addierst. Ich entscheide mich, einen Straddle zu platzieren, dessen Optionen am 24. Juli verfallen, wobei der Bitcoin bei 9.388 $ steht, als ich meine Order platziere.
In diesem konkreten Fall liegt der ATM-Kontrakt bei 9.500, und der Strike Price (Ausübungspreis) ist der dem aktuellen BTC-Preis am nächsten liegende.
Um den Preis deines Straddle zu ermitteln, musst du einfach den Preis deines Call von 0,0095 BTC (also etwa 90 $) und den Preis deines Put von 0,02 BTC (also etwa 190 $) addieren
Somit sind 0,0295 BTC der Preis, den du für 1 vollständigen Kontrakt aufbringen musst, um die Strategie umzusetzen. Diese Summe entspricht auch deinem maximalen Verlust für diesen Trade
280 $ sind also der maximale Verlust für diesen Trade. Denk daran, dass der Straddle eine Strategie mit begrenztem Risiko ist und sich auf den Preis der beiden für seine Umsetzung gekauften Optionen beschränkt.
Somit hast du bis zum Verfall der Kontrakte am 24. Juli um 10 Uhr UTC die Kontrolle über 1 BTC.
Schritt 2
Wie bei jeder Strategie ist es entscheidend, dein Risiko und deinen Erwartungswert zu berechnen, noch bevor du überhaupt in die Position eingestiegen bist.
Dazu musst du bestimmen, ob der Straddle rentabel sein kann. Erinnern wir uns: Je größer die Preisbewegung, desto profitabler die Strategie, ganz gleich ob der Preis steigt oder fällt. Wir brauchen lediglich eine große Amplitude in der Preisbewegung vor dem Verfall.
Dafür müssen wir uns auf das Risk Profile beziehen. Dank dieses Diagramms können wir sofort erkennen, ab welchem Zeitpunkt unsere Strategie profitabel ist.
Du musst die Werte manuell in die Tabelle eintragen, die ich dir zur Verfügung gestellt habe, ohne die zu deinem Trade passenden Kästchen anzukreuzen zu vergessen.

Wenn du die Daten in die Tabelle einträgst, zeichnet die Kalkulationstabelle dieses Schaubild.

Interpretation des Risk Profile
Anhand der Kurve können wir feststellen, dass unser maximaler Verlust 0,026 BTC für einen vollständigen Kontrakt beträgt. Stagniert der BTC-Preis also bis zum Verfall der Optionen und bleibt beim gleichen Preis wie dein Strike von 9.500, entspricht dein maximaler Verlust dem für deinen Straddle gezahlten Preis, also 0,028 BTC.
Bei dieser Strategie hast du zwei Break-Even-Punkte. Erreicht der fallende Preis nämlich die 9.250 $, ist deine Option weder im Gewinn noch im Verlust, sie befindet sich also am Break-Even. Genauso, wenn der Preis das Niveau von 9 8000 $ erreicht.
Das ergibt also zwei Break-Even-Punkte.
Sobald einer der Break-Even-Punkte überschritten ist, wird deine Option profitabel, sobald einer der beiden Break-Even-Punkte überschritten ist.
Erreicht der Preis 11.000 $ und du verkaufst deine Option, streichst du einen Nettogewinn von 0,10 BTC ein.
Ein weiteres Beispiel zur Interpretation der Kurve: Erreicht der Preis 8.450 $, wäre dein Gewinn 0,10 BTC.
Genauso wäre dein Gewinn bei einem Preis von 11.000 $ ebenfalls 0,10 BTC.
Die Kurve stellt deinen PNL für die 2 Kontrakte dar, aus denen dein Straddle besteht.
Auf Deribit hast du allerdings die Möglichkeit, mindestens 0,1 Kontrakt zu nehmen.
Somit beträgt dein maximaler Verlust 0,0028 BTC. Auch deine potenziellen Gewinne werden durch 10 geteilt. Erreicht der Preis 8.000 $, ergibt das einen Nettogewinn von 125 $.
Hinweis: Gewinne und Verluste berücksichtigen nicht die Gebühren für das Eröffnen und Schließen der Position. Vergiss also nicht, sie zu prüfen und zu addieren, um die tatsächlichen Risiken zu bestimmen.
Schritt 3
Stell dir folgende Frage: Wie hoch sind technisch gesehen deine Erfolgschancen bei diesem Trade?! Mit anderen Worten: Sei rigoros und objektiv im Hinblick auf die verfügbaren Werkzeuge und ihre Diagnosen.
Du kannst dir mit der technischen Analyse von Support und Resistance oder bestimmten technischen Indikatoren helfen.
In diesem Beispiel bleiben nur noch 2 Tage bis zum Verfall deiner Kontrakte. Das bedeutet, dass die Bewegung unmittelbar bevorstehen muss, damit der Trade gelingt.
Normalerweise würde ich mir eher mindestens ein bis zwei Wochen Zeit lassen, damit sich mein Plan entfaltet.
Je weiter das gewählte Verfallsdatum in der Zukunft liegt, desto teurer wird dein Straddle, weshalb du beim Timing gut sein musst, um die richtige Balance zu finden!
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